Portugiesischer Stierkampftag (14/08)

Jedes Jahr am 14. August findet in Abiul (Portugal) die Feier der Geburt des portugiesischen Stierkampfes statt, dessen Hauptereignis der Stierkampf selbst in den alten nationalen Traditionen ist.

Stierkampf (spanisch Corrida de toros oder englisch Bullfighting) ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine erstaunliche Kombination aus Sport und Kunst, Spektakel und Können, Show und heiligen Riten, an der verzweifelte Draufgänger teilnehmen.

Caballero beginnt den Kampf, indem er auf einem Pferd reitet, und Furkados - Fußkämpfer - treten in ein Duell ein, wenn der Stier bereits mit einem Farpa verwundet ist - einem Hecht mit einem scharfen Haken am Ende von zwei Zentimetern Länge, der in den Unterhautfettsack sticht den Widerrist des Bullen und bleibt dort stecken. Schmerzlich ist dies vergleichbar mit einem Nadelstich beim Menschen. In den vergangenen Jahrhunderten waren Reiter Aristokraten und Furkados Bürgerliche. Seitdem ist der Unterschied in ihrer Ausrüstung erhalten geblieben: Die Kostüme der "Fußsoldaten" sind viel bescheidener.