Panamas erster Unabhängigkeitstag (10/11)

Am 10. November ist Panamas erster Unabhängigkeitsschrei von Spanien. Am 10. November 1821 erklärte die Bevölkerung von Los Santos (Los Santos), einer der beiden größten Städte auf dem Territorium des modernen Panama, die Unabhängigkeit von der spanischen Krone.

Nach 18 Tagen erklärten auch die Einwohner der zweiten Stadt – Panama – ihre Unabhängigkeit von Spanien – dieser Feiertag wurde als Unabhängigkeitstag bekannt. Und am 3. November 1903 erklärte Panama seine Unabhängigkeit von Kolumbien – an diesem Tag feiern die Panamaer den Unabhängigkeitstag.

Jedes Jahr gehen alle Bürger des Landes auf die Straße, um den Tag der ersten Unabhängigkeitserklärung zu feiern. Auf diesen Feiertag wird oft ein farbenfrohes Fest gelegt – Tausende von Panamaern verkleiden sich in Masken und Kostümen aus exotischen Tierfedern und organisieren Massenfeste.

Lustige Aufführungen in der mittelalterlichen Festung erzählen den Panamaern die Geschichte der Rebellion. Die Schauspieler, die die roten Teufel darstellen, sind die spanischen Eroberer. Kämpfer für Gerechtigkeit agieren in demokratischen Jeans und besiegen die Eindringlinge zum Klang schamanischer Trommeln. Abgerundet wird das Ritual durch heidnische Tänze. Daran nehmen alle Gäste des Festivals teil.