Nationaler Trouur-Tag in Südossetien (20/05)

Der 20. Mai ist ein tragisches Datum in Südossetien – der Tag der nationalen Trauer. An diesem Tag finden überall Trauerveranstaltungen statt, die dem Gedenken an die Opfer der Zar-Tragödie gewidmet sind. An ihr nehmen die Führung der Republik, Angehörige der Opfer und die Öffentlichkeit teil.

An diesem Maitag 1992 wurde auf einer Umgehungsstraße in der Nähe des ossetischen Dorfes Zar ein unmenschliches Verbrechen von den Streitkräften Georgiens begangen. Aus einem Hinterhalt aus nächster Nähe wurden mehrere Autos mit Flüchtlingen erschossen, die von Südossetien nach Nordosten unterwegs waren. Infolge dieser barbarischen Aktion starben 36 Menschen – hauptsächlich Kinder, Frauen und alte Menschen. Das Alter der Getöteten lag zwischen 7 und 70 Jahren.

An diesem Tag werden im ganzen Land Staatsflaggen auf Halbmast gehisst. In den Kirchen der Alanischen Diözese wird ein Gedenkgottesdienst für die unschuldig Ermordeten abgehalten. Der 20. Mai wird für Nord- und Südossetien für immer ein Tag der Traurigkeit und Trauer um die unschuldigen Zivilisten bleiben, die gestorben sind.