Gedenktag der Opfer der Ered-Tragödie in Südossetien (18/03)

Der 18. März in Südossetien feiert den Tag der Erinnerung an die Opfer der Ered-Tragödie. Zu diesem Zeitpunkt gewidmete Treffen und Trauerveranstaltungen finden in der Republik statt.

Während der georgischen Aggression wurden viele Kriegs- und Zivilverbrechen begangen. Eines dieser Verbrechen der georgischen Regierung gegen das ossetische Volk wurde am 18. März 1991 begangen, als georgische bewaffnete Gruppen einen Lastwagen mit Zivilisten ossetischer Staatsangehörigkeit beschlagnahmten, die in ihre Dörfer fuhren. Nach brutaler Folter und Mobbing wurden 12 Menschen in einem Massengrab für sie im Dorf Ered lebendig begraben.

Erst nach zwei Jahren, 1993, konnte man die Grabstätte finden und die Toten identifizieren. An diesem Tag finden hier auch Gedenkveranstaltungen statt.