Woche der Solidarität mit Völkern, die gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfen (21/03)

Die Woche der Solidarität mit den Völkern, die gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfen, beginnt am 21. März, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung. An diesem Tag im Jahr 1960 eröffnete die Polizei in Chaperville, Südafrika, das Feuer auf eine friedliche Demonstration gegen die Gesetze des Apartheidregimes; 69 Menschen starben.

Die Entscheidung, die Woche der Solidarität zu feiern, wurde von der UN-Generalversammlung (Resolution 34/24) als Teil des Programms der ersten Aktionsdekade gegen Rassismus und Rassendiskriminierung im Jahr 1979 getroffen.

Die Resolution der Generalversammlung besagt, dass alle Staaten Maßnahmen ergreifen müssen, um jede Verbreitung rassistischen Gedankenguts strafbar zu machen. Darüber hinaus werden alle UN-Mitgliedsstaaten ermutigt, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Aktivitäten von Organisationen zu verbieten, die auf Rassenhass und Vorurteilen beruhen, einschließlich faschistischer und neofaschistischer Vereinigungen, sowie privater Vereine und Institutionen, die rassistische Zugangskriterien anwenden.

Trotz aller Bemühungen der Weltgemeinschaft kommt es auf dem Planeten jeden Tag zu Fällen von rassischer und ethnischer Diskriminierung, die die Entwicklung der Menschheit behindern. Rassismus und Intoleranz können eine Vielzahl von Formen annehmen, von der Verletzung grundlegender Gleichheitsprinzipien bis hin zur Aufstachelung zu ethnischem Hass, der zu Völkermord führen kann.

Die Vereinten Nationen beschäftigen sich seit ihrer Gründung mit diesem Thema, und das Verbot der Rassendiskriminierung ist in allen wichtigen internationalen Menschenrechtsinstrumenten verankert. Im Jahr 2001 verabschiedete die Weltkonferenz gegen Rassismus das maßgeblichste und umfassendste Programm zur Bekämpfung dieses Phänomens, die so genannte Erklärung von Durban.