Ostern am Lutheraner (17/04)

Ostern ist der wichtigste christliche Feiertag, da der gesamte christliche Glaube auf der Tatsache der Auferstehung Christi basiert. Es ist auch der älteste christliche Feiertag. Genaue Zeugnisse und Beschreibungen der Feier selbst gibt es seit der Mitte des 2. Jahrhunderts: Es war das älteste Osterfest zum Gedenken an Jesus mit einer langen Nachtwache bis zum Morgen, danach wurde die Eucharistie gefeiert.

Dieser Feiertag vereinigte Tod und Auferstehung, das Kreuz und die Himmelfahrt Christi, und dies wurde später im Konzept von Pascha der alten Kirche (Ostern - von hebr. pesach, passa = Übergang) ausgedrückt, das heißt, es war eine Feier von der Übergang Christi zum Leben und Heil, dadurch die Menschheit vom Tod.

Im Luthertum ist die Osternacht als Beginn der christlichen Osterfeiertage bis heute der Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres geblieben. Der Ostergottesdienst, und hier lassen sich Analogien zur orthodoxen Vesper ziehen, beginnt am Ostersamstag kurz vor Mitternacht. Besonderes Augenmerk wird bei diesem Dienst auf Feuer und Wasser gelegt.



Die Freude über die Auferstehung Christi und die Freude über den Beginn eines neuen Lebens findet ihren Platz im Beschenken und Schenken am Ostermorgen an Kinder, Freunde, Verwandte, Bekannte und Fremde. An diesem Tag suchen Kinder nach Geschenken, die ihre Eltern am Vortag versteckt haben - Geschenke des Osterhasen, spielen Osterspiele. In der Regel handelt es sich dabei um bemalte Eier in den unvorstellbarsten Farben und Schattierungen. In Deutschland zum Beispiel sind serbische Meister besonders berühmt für eine solche Beherrschung der Malerei. Neben Eiern kann auch eine nette Kleinigkeit als Geschenk versteckt werden - Schnürsenkel, Haarnadeln, Kunsthandwerk usw. Der Nachmittag wird in der Regel von einem Konzert begleitet.