Tag des Angestellten der Staatsanwaltschaft der Russischen Föderation (12/01)

Der Tag der Staatsanwaltschaft der Russischen Föderation wird seit 1996 jährlich am 12. Januar durch Dekret des Präsidenten der Russischen Föderation Nr. 1329 vom 29. Dezember 1995 begangen, angesichts der Rolle der Staatsanwaltschaft bei der Stärkung der Herrschaft des Rechts im Staat.

Am 12. Januar (nach altem Stil) 1722 wurde durch das Dekret von Peter dem Großen erstmals das Amt des Generalstaatsanwalts im Senat eingerichtet. Das Dekret lautete wörtlich: „Der Generalstaatsanwalt und der Chefankläger müssen im Senat sowie in jedem Kollegium für den Ankläger sein, die dem Generalstaatsanwalt Bericht erstatten müssen.“

Außerdem legte der Erlass die wichtigsten Pflichten und Befugnisse des Generalstaatsanwalts fest, den Senat zu beaufsichtigen und die untergeordneten Organe der Staatsanwaltschaft zu leiten. Durch die Schaffung der Staatsanwaltschaft versuchte Peter I., "das Böse zu zerstören oder zu schwächen, das aus Unordnung im Geschäft, Ungerechtigkeit, Bestechung und Gesetzlosigkeit resultiert". Der Staatsanwalt kontrollierte die Jahresabschlüsse und Aufstellungen der Kollegien. Wenige Tage später wurden die Stellen der Staatsanwälte auch bei Gerichten eingeführt und die Staatsanwaltschaft über die Finanzverwaltung gestellt.