Kino "Sesar" (25/02)

Frankreichs wichtigster Filmpreis, César, ist eine der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Leistungen im Kino. Er wurde von der französischen Akademie für Filmkunst und -technik ins Leben gerufen und gilt als europäisches Äquivalent zu den Oscars.

Die Idee des Preises wurde 1974 vom Produzenten und ersten Präsidenten der französischen Filmakademie, Georges Cravenne, vorgeschlagen. Er benannte es nach seinem Freund, dem berühmten Postmodernisten Cesar Baldacchini, einem Bildhauer. Er war der Autor der komplizierten vergoldeten Figuren, die den Gewinnern verliehen werden.

Der nationale Filmpreis César wurde erstmals am 3. April 1976 im Palais des Congrès in Paris verliehen. Die Zeremonie wurde von dem berühmten französischen Schauspieler Jean Gabin geleitet. Die ersten Preise wurden in 13 Nominierungen (bester Film, Regisseur, Künstler, Schauspielerin usw.) verteilt. Nun findet die Preisverleihung jährlich im Februar-März in verschiedenen Konzertsälen der französischen Hauptstadt statt.