Weltimmunisierungswoche (24/04)

Die Weltimmunisierungswoche findet in der zweiten Aprilhälfte auf Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) statt. Ursprünglich hieß diese Veranstaltung Europäische Impfwoche und umfasste jeweils nur die Länder der Alten Welt, aber nach und nach schlossen sich andere Kontinente an.

Die Woche soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Impfungen als eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz der Menschheit vor Infektionskrankheiten lenken. Die WHO fordert Familien dringend auf, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder gegen tödliche Krankheiten geimpft werden.

Nach Angaben der Organisation verhindert die Impfung jedes Jahr 2 bis 3 Millionen Todesfälle durch Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Mumps und Röteln. Die Zahl der Kinder, die rechtzeitig geimpft werden, steigt, auch dank der Bemühungen der WHO und der von ihr angekündigten Impfwoche. Jedes Jahr werden weltweit mehr als 100 Millionen Kinder gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten geimpft. Dank der Impfung gegen Masern sanken beispielsweise die Todesfälle durch die Krankheit weltweit zwischen 2000 und 2016 um 84 %.