Internationaler Tag der Opfer des Verschwindenlassens (30/08)

Die UN-Generalversammlung von 2010 äußerte in ihrer Resolution ernsthafte Besorgnis darüber, dass die Zahl des gewaltsamen Verschwindenlassens von Menschen weltweit zunimmt. Diese Kategorie umfasst Verhaftungen, Inhaftierungen und Entführungen. Mit derselben Resolution (A/RES/65/209) erklärte die Generalversammlung den 30. August zum Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens.

Das Verschwindenlassen ist Teil der Strategie geworden, eine Atmosphäre des Terrors zu verbreiten, und ist laut Experten der UN-Generalversammlung zu einem globalen Problem geworden. Früher wurden solche Fälle mit diktatorischen Regimen in Verbindung gebracht, heute treten sie in verschiedenen Situationen auf, insbesondere bei internen Konflikten als Mittel zur politischen Unterdrückung von Gegnern.

Das Thema des Verschwindenlassens wird von Amnesty International eingehend behandelt. Traditionell ruft sie an diesem Tag die Regierungen auf, alle möglichen Schritte zu unternehmen, um solche Praktiken auszumerzen.