Ostern unter westlichen Christen (17/04)

Für die gesamte christliche Welt ist Ostern der größte und am meisten verehrte Feiertag des liturgischen Jahres. Ostern (lat. Pascha) ist ein christlicher Feiertag zu Ehren der Auferstehung Jesu Christi, der von der katholischen Kirche am ersten Sonntag nach dem Vollmond nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche (zwischen dem 22. März und dem 25. April) gefeiert wird.

Der Name des Feiertags geht auf das jüdische „Pessach“ zurück: das jüdische Pessach, das der Befreiung Israels aus der ägyptischen Sklaverei gewidmet ist.

Für Gläubige ist Ostern das Fest der Auferstehung Christi. Aber die Wurzeln dieses Feiertags sind tief und mit dem vorchristlichen Kult der sterbenden und wiederauferstehenden Pflanzengötter verbunden, die im Alten Osten verehrt wurden. Im Wesentlichen ist dies ein uralter Feiertag der erwachenden Natur im Frühling, der im Geiste der christlichen Legende auf europäischem Boden neu gedacht wurde.