Gedenktag von St. Peter, Metropolit von Moskau und ganz Russland, Wundertäter (03/01)

Am 3. Januar ehrt die Russisch-Orthodoxe Kirche das Andenken an St. Peter, den Metropoliten von Moskau und ganz Russland, einen Wundertäter. Er war der erste russische Metropolit, der in Moskau lebte und nicht in Wladimir oder Kiew. Schon zu Lebzeiten des Heiligen wurde er dank seiner herausragenden kirchlichen und staatlichen Tätigkeit von seinen Zeitgenossen mit den Heiligen Basilius dem Großen, Gregor dem Theologen und Johannes Chrysostomus gleichgesetzt. Und nach dem Tod von Metropolit Peter wird er ständig in russischen Chroniken erwähnt, da kein einziges bedeutendes Staatsunternehmen auf das Gebet an seinem Grab verzichten konnte, wo außerdem auch russische Primaten ernannt und gewählt wurden.

Der heilige Petrus wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Wolhynien in die Familie der frommen Eltern Theodore und Eupraxia geboren. Noch vor der Geburt ihres Sohnes Eupraxia offenbarte ihr der Herr in einem Traum die gesegnete Vorwahl ihres Sohnes. Im Alter von 12 Jahren trat Peter in das Kloster ein, wo er eifrig alle klösterlichen Gehorsamkeiten erfüllte. Er widmete auch viel Zeit dem Studium der Heiligen Schrift und der Ikonenmalerei. Für ein tugendhaftes asketisches Leben ordinierte der Hegumen des Klosters Mönch Peter in den Rang eines Hieromonks.

Nachdem er die Priesterschaft erreicht hatte, verließ er mit dem Segen seines Mentors das Kloster und gründete ein Kloster an einem abgelegenen Ort am Ufer des Flusses Rats, wo er für seine frommen Taten so berühmt wurde, dass sich der Ruhm über ihn in ganz Wolhynien ausbreitete. und die Leute fühlten sich zu ihm hingezogen. Für die Mönche, die hierher kamen, wurde ein Tempel im Namen des Erlösers gebaut und ein Kloster namens Novodvorsky gegründet. Als Igumen wurde der heilige Petrus gewählt, der seine geistlichen Kinder sanftmütig unterwies und nie auf einen säumigen Mönch böse wurde.