Internationaler Tag der vermissten Kinder (25/05)

Für viele Länder auf der ganzen Welt ist der 25. Mai der Internationale Tag der vermissten Kinder. Dieses Datum stammt aus den USA und das Symbol des Tages ist das Bild eines blauen Vergissmeinnichts.

An diesem Tag im Jahr 1979 verschwand der amerikanische sechsjährige Schuljunge Evian Pates auf dem Heimweg, die ganze Welt suchte nach ihm, der Fall stieß auf breites Echo, doch die Suche blieb erfolglos. Vier Jahre nach diesem Ereignis erklärte US-Präsident Ronald Reagan den 25. Mai zum Nationalen Tag der vermissten Kinder, und ein Jahr später, 1984, wurde das Nationale Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder (NCMEC) gegründet. Bald wurde diese Initiative in einer Reihe europäischer Länder unterstützt, und 1997 wurde das Internationale Zentrum für die Suche nach vermissten und ausgebeuteten Kindern (ICMEC) gegründet. Auf seine Initiative hin wurde 2010 der Internationale Tag der vermissten Kinder eingeführt und sein Datum auf den 25. Mai festgelegt.

Ein vermisstes Kind ist ein weltweiter Notfall, und für Eltern gibt es nichts Schlimmeres als diese Tatsache. Und die Einrichtung dieses Tages war ein Versuch, die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf das Problem vermisster Minderjähriger, auf das Problem des Schutzes von Kindern vor Entführungen, schwierigen Lebenssituationen und illegaler Ausbeutung zu lenken.