Unabhängigkeitstag von Lettland (18/11)

Jedes Jahr am 18. November feiert Lettland einen wichtigen Feiertag – den Unabhängigkeitstag oder den Tag der Ausrufung der Republik Lettland (lettisch: Latvijas Republikas Proklamēšanas diena).

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, als Lettland faktisch noch von deutschen Truppen besetzt war, wurde am 18. November 1918 in Riga der „Act of Independence“ ausgerufen, wonach Lettland ein unabhängiger Staat wurde und die bürgerliche Regierung absetzte Karlis Ulmanis kam, unterstützt von der Entente, um das Land zu regieren.

In Lettland wurden jedoch noch zwei Jahre Militäroperationen fortgesetzt - es gab einen Bürgerkrieg, dessen Hauptakteure die von der Entente unterstützte nationale bürgerliche Regierung von K. Ulmanis und die von der Sowjetunion unterstützten sozialdemokratischen Kräfte (Bolschewiki) waren Russland. Infolgedessen wurde am 11. August 1920 in Riga ein Friedensvertrag zwischen Russland und Lettland unterzeichnet, in dem die RSFSR die Republik Lettland als unabhängigen Staat anerkannte.