Internationaler Tag des Parlamentarismus (30/06)

Der 30. Juni ist der Internationale Tag des Parlamentarismus. Sie wurde 2018 durch Beschluss der UN-Generalversammlung (Resolution Nr. 72/278) in Erinnerung an die an diesem Tag im Jahr 1889 abgehaltene erste internationale Konferenz der Interparlamentarischen Union, IPU (engl. Inter-Parliamentary Union , fr. L'Union Interparlementaire). Diese globale Organisation von Parlamenten verschiedener Länder, die bis heute besteht, ist aufgerufen, die Institutionen des Parlamentarismus auf der ganzen Welt zu verbessern, und betont ihre Bedeutung für die Verbesserung des Lebens der Menschen.

Das Vorhandensein eines starken, ausgewogenen und funktionierenden Parlaments ist eines der Kennzeichen und Fundamente der Demokratie. Die Parlamentarier, die die Interessen ihrer Wähler vertreten, sollten danach streben, diese Interessen durch die Verabschiedung einschlägiger Gesetze zu wahren und die bereits angenommenen Rechtsakte zu ändern, falls dies aufgrund der objektiven Realität erforderlich ist. Ein Parlament, das sich bemüht, das Leben der Bürger durch seine Aktivitäten zu verbessern, ohne den Schutz der schwächsten Bevölkerungsgruppen zu vergessen, ist die Verkörperung des Ideals der Prinzipien des Parlamentarismus.

Die Interparlamentarische Union, die eng mit den Parlamenten verschiedener Länder zusammenarbeitet, trägt zum Aufbau eines Dialogs bei der Lösung globaler Probleme und zur Lösung von Konflikten bei und ist auch ein gewisser Garant für die Umsetzung internationaler Verträge. Diese Organisation, die Mitglied der UN-Aktivitäten ist, fördert die Beteiligung nationaler Parlamente an internationalen Prozessen im Zusammenhang mit der Lösung von Fragen der Sicherheit und nachhaltigen Entwicklung, deren Programm einst von den Vereinten Nationen geprüft und angenommen wurde.