Internationaler Tag der grausamen Sprachen (23/09)

Der 23. September markiert den Internationalen Tag der Gebärdensprachen, der auf ihre Bedeutung im Leben vieler Millionen gehörloser und schwerhöriger Menschen aufmerksam machen soll. Das denkwürdige Datum wurde im Dezember 2017 von der UN-Generalversammlung ausgerufen.

Die Resolution 72/161 wurde von der World Federation of the Deaf (WFD) gesponsert. Laut dieser Organisation leben weltweit über 72 Millionen gehörlose Menschen, für die die Gebärdensprache die wichtigste Form der Kommunikation mit der Außenwelt ist. Nach Angaben dieser Organisation gibt es weltweit etwa 300 Gebärdensprachen sowie eine internationale Gebärdensprache. Die Weltgemeinschaft erkennt Gebärdensprachen als vollwertige natürliche Sprachen an.

Mit der Ausrufung des Datums wollte die UNO die Rolle der Gebärdensprache bei der Verwirklichung der Rechte und Freiheiten von Menschen mit Hörbehinderungen betonen. Dies steht im Einklang mit den Grundsätzen des Programms für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft, wonach der Schutz der Rechte und Freiheiten der Menschen sowie der Schutz der sprachlichen und kulturellen Vielfalt die wichtigsten Schritte zur Erreichung seiner Ziele sind .