Tag der Befreiung vom Faschismus in Italien (25/04)

Der Tag der Befreiung von Nationalsozialismus und deutscher Besatzung (Festa della Liberazione) während des Zweiten Weltkriegs ist ein nationaler Feiertag in Italien.

Am 25. April 1945 floh der faschistische Diktator Benito Mussolini aus Mailand, und eine neue Ära in der Geschichte des Landes begann – die Bewegung des bewaffneten Widerstands und der Kampf für die Demokratie.

Im April 1945 brach im von Deutschland besetzten Norditalien ein Generalstreik und ein bewaffneter Aufstand aus. Noch vor dem Eintreffen der alliierten Truppen befreiten Partisanen und Rebellen in blutigen Kämpfen Hunderte von Städten in Nord- und Mittelitalien.

Darüber hinaus trug dieser allgemeine bewaffnete Aufstand maßgeblich dazu bei, das industrielle Potenzial Norditaliens vor der Vernichtung der sich zurückziehenden NS-Truppen zu retten und die Voraussetzungen für die weitere Festigung der demokratischen Kräfte des Landes zu schaffen. Und der 25. April, der Tag des Beginns des allgemeinen Befreiungsaufstands, wurde in Italien zum Nationalfeiertag erklärt. Und heute, an diesem Tag, finden in vielen Städten des Landes Gedenkveranstaltungen statt.

In Rom, im Park der Villa Torlonia, die Benito Mussolini 18 Jahre lang als Wohnsitz diente, befindet sich das Italienische Museum des Holocaust. Die Holocaust Remembrance Foundation unter der Leitung von Steven Spielberg hat zur Schaffung des Denkmals beigetragen.