Internationaler Tag zur Feier der Sonnenwende (21/06)

In Anerkennung des Wertes der Kultur verschiedener Völker und dem Bestreben, die kulturelle Vielfalt und Traditionen der Völker der Welt zu bewahren, verabschiedete die UN-Generalversammlung am 20. Juni 2019 eine Resolution (A / RES / 73/300), wonach Es wurde ein Feiertag eingeführt, der jährlich am 21. Juni gefeiert wird. Es wird der Internationale Tag der Feier der Sonnenwende genannt.

Durch die Einführung des Feiertags wollte die UN die Bedeutung dieses Kalenderereignisses in der Kultur vieler indigener Völker, seine Verbindung mit ihrer Lebensweise, ihren Traditionen und ihrem Glauben betonen. Als astronomisches Phänomen an sich stellt die Sonnenwende die höchste und niedrigste Position der Sonne relativ zum Himmelsäquator dar. Dieser Tag (Sommersonnenwende) wird oft als „der längste Tag des Jahres“ bezeichnet. In der Kultur verschiedener Völker spielte es zusammen mit der Wintersonnenwende eine große Rolle, und die Traditionen seiner Feier unter verschiedenen Völkern waren sehr reich.

Dieses denkwürdige Datum symbolisiert die Fruchtbarkeit des Landes, traditionelle Lebensmittelproduktionssysteme und die Verbindung mit den kulturellen Traditionen des landwirtschaftlichen Systems indigener Völker aus der ganzen Welt. Es zielt auf kulturellen Zusammenhalt und Einheit auf der Grundlage von Identität ab und identifiziert gemeinsame Elemente unterschiedlicher Kulturen Völker. Das Erreichen von Harmonie auf der Grundlage der Bewahrung kultureller Vielfalt ist laut den Mitgliedern der UN-Generalversammlung der beste Weg, um den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung der Weltgemeinschaft zu dienen.

Das denkwürdige Datum erkennt die Feier des Sonnwendtages in seinen verschiedenen Formen an und berücksichtigt die kulturellen Besonderheiten verschiedener Völker, ohne die Feier in starre eintönige Formen zu treiben. Durch die Festlegung dieses denkwürdigen Datums erinnerte die UN-Generalversammlung an die in der Allgemeinen Erklärung zur kulturellen Vielfalt, der UN-Erklärung über die Rechte der indigenen Völker, niedergelegten Grundsätze und die Notwendigkeit, die Grundsätze der internationalen Zusammenarbeit nicht nur in Politik und Wirtschaft umzusetzen, sondern auch im kulturellen und sozialen Bereich.

Die UNO ruft die Regierungen aller Länder der Welt dazu auf, sich nicht in die Feier der Sonnenwende durch kleine und indigene Völker einzumischen und ihnen im Rahmen allgemein anerkannter Rechtsnormen rituelle Handlungen zu gestatten. Die Sensibilisierung der Bevölkerung der Länder für die Traditionen und die Kultur der indigenen Völker durch die Erklärung bestimmter ritueller Handlungen, die dem Tag der Sonnenwende gewidmet sind, wird auch von den Vereinten Nationen begrüßt.