Weltallergietag (08/07)

Der Weltallergietag wird seit 2005 jährlich am 8. Juli von der World Allergy Organization (WAO) und der World Immunopathology Organization (WIPO) begangen. Sein Zweck ist es, die breite Öffentlichkeit über die Symptome und Maßnahmen zur Vorbeugung dieser Krankheit zu informieren.

Allergie ist ein Zustand erhöhter Empfindlichkeit des Körpers gegenüber den Auswirkungen bestimmter Umweltfaktoren - Allergene, die sich bei wiederholter Exposition gegenüber diesen Substanzen entwickeln. Dies können sein: Staub (Straßen-, Haus- oder Bücherstaub), Tierhaare, Pflanzenpollen, Medikamente, Lebensmittel (meistens: Eier, Milch, Weizen, Soja, Meeresfrüchte, Nüsse, Früchte), Haushaltschemikalien, Insektenstiche, Schimmel , Latex, Tiere und deren Stoffwechselprodukte usw.

Der Begriff "Allergie" tauchte 1906 in der medizinischen Terminologie auf, und seine Urheberschaft wird dem österreichischen Kinderarzt Clemens von Pirquet (deutsch: Clemens Peter Freiherr von Pirquet, 1874–1929) zugeschrieben. Aber das Problem selbst hat eine viel ältere Geschichte. Schon im alten Ägypten wurden Symptome beschrieben, die heute als klinische Manifestationen von Allergien gelten. Die Medizin begann jedoch erst im 19. Jahrhundert mit der Erforschung dieser Krankheit - in der Zeit der intensiven Entwicklung der Industrie bzw. der damit verbundenen Umweltverschmutzung - und erkannte die Natur dieses Phänomens erst Ende des 20. Jahrhunderts. Und je mehr das ökologische Gleichgewicht auf der Welt gestört wurde, desto größer wurde das Ausmaß der Allergien...