Karfreitag in Lutheran (15/04)

Karfreitag (deutsch Karfreitag) ist der traurigste und feierlichste Tag der Osterzeit. An diesem Tag soll alles der Hinrichtung Jesu Christi und den erlittenen geistlichen und körperlichen Qualen ähneln, die er zur Sühne für die Sünden der ganzen Menschheit auf sich genommen hat.

In lutherischen Kirchen ist es an diesem Tag erlaubt, Musikwerke besonderer Gattung und Inhalts aufzuführen, die sogenannten Passionen – Werke über die Leiden (Leidenschaften) des Erlösers nach Fragmenten aus den Evangelien (z nach Matthäus“, „Passion nach Johannes“ von IS Bach).

Der Rest der Klänge, die jeder Kirche vertraut sind – Glocken- und Altarläuten – verschwinden von diesem Tag an und setzen erst am Ostertag mittags wieder ein. Den Beginn der Gottesdienste verkünden die Messdiener – eine Gruppe von Jugendlichen, die mit Rasseln durch die Straßen von Haus zu Haus ziehen und von ihren Besitzern bunte oder weiße Eier bekommen.