Himmelfahrt des Herrn unter westlichen Christen (26/05)

Die Himmelfahrt, die die Errettung Christi nach Tod und Wiedergeburt vollendet, ist ein vorübergehendes Fest zur Erinnerung an die Himmelfahrt Jesu Christi, die der Legende nach auf dem Ölberg bei Bethanien stattfand. Sein Datum verschiebt sich zwischen Mai und Anfang Juni und fällt auf den vierzigsten Tag nach Ostern.

Die frühesten urkundlichen Zeugnisse dieses Feiertags aus dem 5. Jahrhundert weisen darauf hin, dass der Brauch, Christi Himmelfahrt zu feiern, schon lange vor dieser Zeit etabliert war. Die ikonografische Darstellung dieses in der Apostelgeschichte beschriebenen Ereignisses findet sich auf Diptychen (Falten) und Fresken des 5. Jahrhunderts.

In der römischen Liturgie ist Christi Himmelfahrt eines der großen Feste und wird mit einem nächtlichen Gottesdienst gefeiert. Mit diesem Feiertag sind mehrere besondere Riten verbunden, darunter das Segnen von Bohnen und Trauben während der Messe, das Löschen der Osterkerze und feierliche Prozessionen.

Um den Menschen das eigentliche Ereignis der Himmelfahrt Christi in den Himmel visuell zu präsentieren, wird in einigen römisch-katholischen Kirchen die Christusstatue an die Decke des Tempels gehoben, begleitet von verschiedenen Zeremonien und Gesängen.