Der Eintritt des Herrn in Jerusalem ist der Palmsonntag im Lutheraner (10/04)

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben. Evangelium nach Markus 10:45

Das Fest des Einzugs des Herrn in Jerusalem (auch oft „Palm“ oder „Palmsonntag“ genannt) wird eine Woche vor Ostern gefeiert, am sechsten Sonntag der Großen Fastenzeit.

Der Feiertag wird nach christlicher Tradition zu Ehren der Begegnung mit Jesus Christus benannt - dem Sohn Gottes, der Jerusalem mit einem jubelnden Palmenzug betritt. Da Palmen nicht überall wachsen, verwenden Bewohner mittlerer und gemäßigter Breiten andere Pflanzen anstelle von Palmzweigen: in Russland - Weide, in Deutschland und anderen europäischen Ländern - Weide, Wacholder, Buche, Birne, Apfelbaum.

Lutheraner verwenden für die Feier nicht nur Weiden, die mit bemalten Papiereiern, Eierschalen geschmückt sind. Um die Pracht von Palmzweigen nachzubilden, binden deutsche Lutheraner die Zweige verschiedener Pflanzen zu einem Bündel (dem sogenannten „Palmenstrauß“).

Gleichzeitig wird in Übereinstimmung mit der altdeutschen Tradition des Luthertums die Forderung nach der Auswahl von drei Baumarten beibehalten: drei Äste einer blühenden Weide, drei Äste einer Buche und drei Äste eines Wacholders. Die Bündel können auch mit Gebäckvögeln, Gebäck oder Süßigkeiten für Kinder dekoriert werden, die im Inneren des Bündels versteckt sind.