Tag der Freiheitsverteidiger in Litauen (13/01)

Der Tag der Verteidiger der Freiheit in Litauen ist ein Gedenktag für die Opfer der tragischen Ereignisse im Januar 1991, als 14 Menschen in Vilnius starben und viele verletzt wurden.

Am 11. März 1990 kündigte der Oberste Rat Litauens die Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Republik an, aber die sowjetische Führung erklärte, dass diese Entscheidung gegen die Verfassung der UdSSR verstoße. Der Konflikt gewann an Dynamik, und im Januar 1991 begannen in Litauen nicht genehmigte Proteste. Infolgedessen wurden Soldaten der Spezialeinheiten, einschließlich der Alpha-Gruppe, in die Republik versetzt.

Sie konnten eine Reihe von strategischen Einrichtungen besetzen, und in der Nacht des 13. Januar 1991 verließ eine Kolonne militärischer Ausrüstung das Militärlager in Vilnius und machte sich auf den Weg ins Stadtzentrum. Bis 2 Uhr morgens übertrugen Fernsehsender, was im Land passierte, dann umstellte Militärgerät das Gebäude des Fernsehzentrums und den Fernsehturm.

Hier wurden bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und dem Militär 14 Menschen getötet und mehr als 600 verletzt. Unter den Toten war ein Mitarbeiter der Alpha-Einheit, er wurde in den Rücken geschossen.

Derzeit finden an diesem Tag in Litauen verschiedene feierliche und Gedenkveranstaltungen und Aktionen statt - Prozessionen und Kundgebungen, Gedenkgottesdienste und -zeremonien, Staatsbürgerkundeunterricht in Schulen und Ausstellungen. Und abends finden in der Erzkathedrale von Vilnius, in den Kirchen und Gebetshäusern der litauischen Religionsgemeinschaften heilige Messen statt.