Battle Day in Dubbel in Dänemark (18/04)

Am 18. April wird in Dänemark eines der militärischen Daten gefeiert – der Jahrestag der Schlacht bei Dybbel (Dan. Slaget ved Dybbøl). Zu Ehren dieses Ereignisses werden im Land die Staatsflaggen gehisst und feierliche Veranstaltungen abgehalten.

Militärflaggentage (Feiertage und denkwürdige Daten, zu deren Ehren die Staatsflagge Dänemarks an gesetzlich festgelegten Orten gehisst wird), die in einer separaten Gruppe zusammengefasst sind, beziehen sich auf verschiedene Kriegsperioden zwischen Dänemark und seinen nächsten und entfernten Nachbarn.

Am 18. April 1864 wurden während des Dänisch-Preußischen Krieges (Zweiter Schleswig-Holsteinischer Krieg) die dänischen Truppen in der Nähe der Stadt bei Dyubbel geschlagen. Während dieser Schlacht wurden etwa 4.800 Dänen und etwa 1.200 Preußen getötet, verwundet oder gefangen genommen.

Daraufhin wurde am 30. Oktober desselben Jahres in Wien ein Friedensvertrag unterzeichnet. Dänemark verzichtete auf seine Ansprüche auf Lauenburg, Schleswig und Holstein. Die Herzogtümer wurden zu gemeinsamen Besitztümern von Preußen und Österreich erklärt.

Übrigens sind Flaggentage in Dänemark neben der Schlacht bei Dyubbel auch andere Schlachten des Krieges von 1864 mit Preußen und Österreich um die Neuverteilung der Grenzen Schleswigs: die Schlacht bei Mysunde (2. Februar) und die Schlacht bei Helgoland ( Schlacht bei Helgoland, 9. Mai).