Der Beginn des Bahai-Postens (02/03)

Am 2. März beginnt die Fastenzeit, die die Bahá'í bis zum 20. März fortsetzen. Bahai essen und trinken neunzehn Tage lang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht.

Dies ist eine besondere Zeit für Gebet und Besinnung. Ausgenommen vom Fasten sind Kinder unter 15 Jahren, stillende und schwangere Frauen, Reisende, Kranke und alte Menschen.

Bahá'u'lláh schreibt über das Fasten:

„Wisse, dass die Religion wie der Himmel ist: Fasten und Pflichtgebet sind die Sonne und der Mond darin. Wir beten zu Gott – gepriesen und gepriesen sei Er – dass er gnädig denen hilft, die nach Seinem Willen und Wunsch handeln.

„Wer keine guten Taten tut und Gott nicht anbetet, ist wie ein Baum, der keine Früchte trägt, und eine Tat, die keine Spuren hinterlässt. Wer die heilige Glückseligkeit der Anbetung erfahren hat, wird sich weigern, diese Tat oder jegliches Lob Gottes gegen alles einzutauschen, was auf Erden ist. Fasten und Pflichtgebet sind die zwei Flügel des menschlichen Lebens. Gesegnet ist, wer mit ihrer Hilfe in die Himmel der Liebe Gottes, des Herrn aller Welten, aufsteigt.“