Tag des Gerichtsvollziehers in Russland (01/11)

Der 1. November ist ein Berufsfeiertag in Russland - der Tag des Gerichtsvollziehers, der durch das Dekret des Präsidenten der Russischen Föderation Nr. 1019 vom 8. September 2009 eingeführt wurde.

(19. Oktober) Am 1. November 1865 unterzeichnete Kaiser Alexander II. eine Verordnung, die endgültig den Status der Gerichtsvollzieher in Russland festlegte. Die Verordnung legte die Reihenfolge der Einführung von Gerichtsurkunden fest, die im Dezember 1864 genehmigt wurde. Und am 6. November 1997 wurden zwei Bundesgesetze verabschiedet und traten in Kraft - "Über Gerichtsvollzieher" und "Über Vollstreckungsverfahren". Diese historischen Ereignisse waren der Grund für die Wahl eines Datums und die Einrichtung eines professionellen Feiertags.

Die erste Erwähnung von Gerichtsvollziehern findet sich in dokumentarischen Akten aus der Zeit der feudalen Zersplitterung Russlands. Dann hatten die Gerichtsvollzieher viel größere Befugnisse: Sie konnten beispielsweise auch militärische Einheiten in ihre Arbeit einbeziehen, außerdem war die Verantwortung für die Nichtausführung eines Gerichtsurteils strenger - bis hin zu Gefängnisgesellschaften und Zwangsarbeitern.