Der Beginn des Assumption-Beitrags (14/08)

Das Himmelfahrtsfasten wird vor den großen Festen der Verklärung des Herrn und der Himmelfahrt der Muttergottes eingeführt und dauert zwei Wochen, beginnend am 14. August. Der Brauch ist aus alten Zeiten des Christentums bis in unsere Tage überliefert.

In dem von ihm um das Jahr 450 überlieferten Gespräch Leos des Großen wird ein deutlicher Hinweis auf das Fasten der Himmelfahrt gegeben: „Das Kirchenfasten ist in einem Jahr angeordnet, so dass jede Zeit ihr eigenes besonderes Enthaltsamkeitsgesetz hat. Also für Frühling - Frühlingsfest an Vierzig, für Sommer - Sommer an Pfingsten (Petersfest), für Herbst - Herbst im siebten Monat (Mariä Himmelfahrt), für Winter - Winter (Weihnachten).

Der heilige Simeon von Thessaloniki schreibt: „Das Fasten im August (Mariä Himmelfahrt) wurde zu Ehren der Mutter des Wortes Gottes eingeführt, die, nachdem sie ihre Ruhe erkannt hatte, wie immer für uns arbeitete und fastete, obwohl sie, da sie heilig und makellos war, keine hatte Notwendigkeit zum Fasten. So betete sie besonders für uns, als sie beabsichtigte, von diesem Leben in die Zukunft überzugehen, und als ihre gesegnete Seele sich mit ihrem Sohn durch den göttlichen Geist vereinen musste. Deshalb müssen wir auch fasten und von ihr singen, ihr Leben nachahmen und sie so zum Gebet für uns erwecken. Einige sagen jedoch, dass dieser Posten anlässlich zweier Feiertage eingerichtet wurde, nämlich der Verklärung und der Himmelfahrt. Und ich halte es auch für notwendig, an diese beiden Feste zu erinnern, eines als Spende für uns Heiligung und das andere als Versöhnung und Fürbitte für uns.

Für die Fastenzeit montags, mittwochs und freitags ist Trockenfutter vorgeschrieben. Dienstag, Donnerstag - warme Speisen ohne Öl. Am Samstag und Sonntag ist Essen mit Pflanzenöl erlaubt.

Am Tag der Verklärung des Herrn (19. August) ist Fisch erlaubt. Fischtag in Mariä Himmelfahrt - wenn er auf Mittwoch oder Freitag fällt.