Metallurgist Day (17/07)

Jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli feiern Menschen eines mutigen Berufes - Metallurgen - ihren Feiertag. Der Metallurgentag wurde am 28. September 1957 durch ein Dekret des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR eingeführt. So erkannte die Sowjetregierung den wichtigen Beitrag und die Verdienste der heimischen Metallurgie während des Großen Vaterländischen Krieges sowie während der Erholung der Wirtschaft des Landes in den Nachkriegsjahren.

Der Metallurgentag bestätigte seinen Status 1980 und 1988, als der Oberste Rat wiederholt Dekrete zur Feier des Berufsfeiertags erließ. Es blieb auch nach dem Zusammenbruch der UdSSR im Kalender - und zwar nicht nur in Russland, sondern auch in Armenien, Weißrussland, Kasachstan und der Ukraine.

Heute wird dieser Tag von Vertretern verschiedener Berufe gefeiert, die alle irgendwie mit der Eisen- oder Nichteisenmetallurgie verbunden sind: Hochofenarbeiter, Stahlarbeiter, Walzarbeiter, Gießer, Schmiede und viele andere. Auch Bergleute, die Erz abbauen, ein notwendiger Bestandteil für die Metallherstellung, betrachten diesen Feiertag als ihren eigenen.

Einige dieser Berufe gibt es schon seit Jahrhunderten. Archäologische Funde zeigen, dass der Mensch bereits im fünften oder sechsten Jahrtausend v. Chr. lernte, Metall zu verarbeiten. Schon in der Antike gab es eine Vorstellung von drei Zeitaltern der Menschheit – Stein, Bronze und Eisen – die noch einmal die Bedeutung von Metallen für die Entwicklung der Gesellschaft betont und auch von der alten Geschichte der Hüttenkunst spricht.

Heute wird der Metallurgentag – und das ist keine Übertreibung – von Hunderttausenden Menschen in Russland und im Ausland gefeiert. In der Regel finden an diesem Tag in Städten, in denen Hütten- oder Bergbau- und Verarbeitungsanlagen betrieben werden, grandiose Feiertage statt. Mitarbeiter von Unternehmen marschieren durch die Hauptstraßen, nehmen an verschiedenen Sport- und Kulturveranstaltungen teil, besuchen Konzerte und feierliche Zeremonien. Der Tag des Metallurgen wird oft so gewählt, dass besonders herausragende Arbeiter ausgezeichnet werden.