Railwayman's Day (07/08)

Der Tag der Eisenbahn, der jährlich am ersten Sonntag im August in einer Reihe von Ländern – den ehemaligen Republiken der Sowjetunion – begangen wird, geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Eisenbahnen spielen im Leben jedes Landes immer eine besondere Rolle. Sie waren und sind die Hauptverkehrsadern, die die Städte miteinander verbanden.

Dieser Berufsfeiertag für Arbeiter dieser Branche wurde bereits 1896 im zaristischen Russland eingeführt und fiel zeitlich mit dem Geburtstag von Kaiser Nikolaus I. zusammen, der mit dem Bau von Eisenbahnen begann. Während seiner Regierungszeit wurde die erste Vergnügungseisenbahn nach Zarskoje Selo gebaut, die erste gesamtrussische Autobahn von St. Petersburg nach Moskau. Der Tag des Eisenbahners wurde in jenen Jahren bis 1917 am 25. Juni (nach altem Stil) gefeiert.

Nach der Oktoberrevolution von 1917 geriet der Feiertag für fast zwanzig Jahre in Vergessenheit. Die Tradition der Ehrung von Eisenbahnarbeitern wurde in der UdSSR erst 1936 wiederbelebt. Durch Regierungserlass vom 28. Juli 1936 wurde der 30. Juli als Berufsfeiertag der Eisenbahner festgelegt. Später wurde seine Feier auf den ersten Sonntag im August verlegt.

Traditionell finden an diesem Tag verschiedene feierliche und festliche Veranstaltungen für alle Mitarbeiter des Eisenbahnverkehrs statt, bei denen ihre beruflichen Verdienste und Leistungen für die Branche besonders gewürdigt werden.

Jetzt kann dieser professionelle Feiertag zu Recht als international bezeichnet werden und gratuliert allen, die mit dem Eisenbahngeschäft in Russland, Weißrussland und Kirgisistan zu tun haben. In anderen Ländern – den ehemaligen Sowjetrepubliken – werden die Tage der Eisenbahner auf andere Termine festgelegt.