Welttag der Tuberkulose (24/03)

Der Welttuberkulosetag wird auf Beschluss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr am 24. März gefeiert – dem Tag, an dem der deutsche Mikrobiologe Robert Koch 1882 seine Entdeckung des Erregers der Tuberkulose bekannt gab. 1905 erhielt der Wissenschaftler den Nobelpreis für Medizin.

Dieser Tag wurde 1982 durch die Entscheidung der WHO und der International Union Against Tuberculosis and Lung Disease (IUATLD) ins Leben gerufen und ist dem 100. Jahrestag der Entdeckung des Erregers der Tuberkulose – des Koch-Bazillus – gewidmet. 1993 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die Tuberkulose zu einer nationalen Katastrophe, und der 24. März wurde zum Welttuberkulosetag erklärt. Seit 1998 erhält er offizielle Unterstützung der UNO.

Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch Tröpfchen in der Luft übertragen wird. Und ohne angemessene Behandlung kann eine Person mit aktiver Tuberkulose jedes Jahr durchschnittlich 10-15 Menschen anstecken. Laut WHO sterben täglich fast 4.500 Menschen an dieser vermeidbaren und heilbaren Krankheit, und fast 30.000 Menschen erkranken daran (die meisten davon in Entwicklungsländern).