Erntefest in Deutschland (02/10)

Der gebräuchlichste Name für das Ernteende der Deutschen ist Erntedankfest, ein Erntedankfest, das von der katholischen Kirche in Deutschland am ersten Sonntag im Oktober gefeiert wird.

Dieser Feiertag hat seine Wurzeln in römischen Bräuchen. An diesem Tag freuen sich die Menschen über eine gute Ernte und danken Gott für seine Gaben der Natur (Gemüse, Obst, Getreide, Beeren) und dafür, dass er sich um die Menschen kümmert. Als Gegenleistung geben die Gläubigen ihm einen Teil seiner Gabe zurück.

Das Erntedankfest wurde in vorchristlicher Zeit gefeiert. Es wird in der katholischen Kirche seit dem 3. Jahrhundert gefeiert. In Preußen wurde er erstmals 1773 am ersten Sonntag nach dem Michaelitag (29. September) gefeiert und wurde danach zu einem regelmäßigen Ereignis. Das Datum des ersten Sonntags im Oktober wurde in Deutschland 1972 von der katholischen Kirche genehmigt, und jede Kirchengemeinde der Evangelischen Kirche bestimmt ihr eigenes Feiertagsdatum: der erste Sonntag im Oktober oder der erste Sonntag nach dem Tag des Heiligen Michael.

Die alten Bauern glaubten, dass die Ernte von dem Geist bewacht wurde, der ihr Wachstum oder Tod gab. Der Geist wird eine gute Ernte geben, wenn er zufrieden ist und sich freut, und wird die Ernte vernichten, wenn der Bauer ihm nicht gefallen oder ihn beleidigt hat. In dieser Hinsicht wurde dieser Feiertag früher als Sieg über die Geister gefeiert.

Heute ist der Tag des Abschlusses der Feldarbeit und der Danksagung an Gott für seine Gaben. An diesem Tag findet in der Kirche ein besonderer Gottesdienst statt. Gleichzeitig wird die Kirche mit den besten Früchten der neuen Ernte, Weizenkränzen, geschmückt. Diese Ernte- und Erntekränze werden im Voraus aus den Ähren der letzten Garbe hergestellt. Gemüse, Obst, Getreide werden geweiht und vor dem Altar ausgelegt.