Gedenktag von Rev. Cyril und Maria, Eltern von Rev. Sergius von Radonezh (31/01)

Die Heiligen Kirill und Maria lebten im alten Fürstentum Rostow. Der Legende nach befand sich ihr Anwesen vier Meilen von Rostow dem Großen entfernt. Boyar Kirill stand im Dienst der Rostower Fürsten. Kyrill und Maria hielten sich strikt an die Regeln und Bräuche der Kirche, waren eifrig im Gebet und liebten den Tempel Gottes. Sie waren besonders besorgt über Werke der Barmherzigkeit.

Das fromme Paar hatte bereits einen Sohn, Stephen, als Gott ihnen in Zukunft einen weiteren Sohn, Bartholomäus, schenkte - St. Sergius von Radonezh. Noch vor Bartholomäus Geburt zeigte der Herr dem zukünftigen Asketen ein Zeichen seiner Gunst: Einmal während der Göttlichen Liturgie rief das Kind im Schoß seiner Mutter dreimal laut auf. Die rechtschaffenen Eheleute haben ein Gelübde abgelegt: Wenn ein männliches Baby geboren wird, widme es dem Dienst der Kirche und Gottes.

Nach Bartholomew hatten Cyril und Mary einen dritten Sohn, Peter. Die Ehegatten erzogen ihre Kinder im Gesetz Gottes, Frömmigkeit und Reinheit. Als die Zeit gekommen war, gab der Bojar Kirill seinen Söhnen, lesen und schreiben zu lernen. Stefan und Peter lernten leicht, aber Bartholomäus bekam keinen Brief. Der Junge weinte bitterlich und betete inbrünstig, dass der Herr ihn erleuchten möge. Und wie durch ein Wunder erhielt Bartholomäus durch das Erscheinen eines mysteriösen Mönchs eine große Gabe Gottes – das Wissen der Buchlehre.