Naumov Tag (14/12)

Es war kein Zufall, dass Naumovs Tag in Russland als „weise“ bezeichnet wurde und sie zum hl.

Es war einmal in Russland ein Brauch, an diesem Tag Kinder zu einem Lehrer zu bringen, der besonders verehrt wurde, da er seine Arbeit für äußerst wichtig und schwierig hielt. Dem Brauch entsprechend musste die Mutter zu dieser Zeit den Studiengang ihrer Kinder beklagen, da der Unterricht stets mit Rutenschlägen auf die Wissenschaften einherging. Schon am ersten Tag des Treffens mit dem Lehrer musste er jeden der Schüler mit drei symbolischen Peitschenhieben belohnen. Die Kinder hingegen mussten jede Unterrichtsstunde mit drei irdischen Verbeugungen vor dem Lehrer beginnen und ihm bedingungslos gehorchen.

Als Lohn für die Mühen brachten Vater und Mutter dem Lehrer einen Laib Brot und ein Handtuch, in das sie auch Geld für den Unterricht banden. Aber meistens wurde der Unterricht mit Essen bezahlt: Die Mutter des Schülers brachte dem Lehrer ein Huhn, einen Korb mit Eiern oder einen Topf mit Buchweizenbrei.