Gedenktag von Prinz Svyatoslav (03/07)

Der 3. Juli ist der Tag der Verherrlichung von Fürst Svyatoslav Igorevich (ca. 942-972). Es war üblich, dass die Slawen an diesem Tag rituelle Kämpfe und militärische Einweihungen abhielten und Perun lobten.

Der russische Historiker N.M. Karamzin nannte ihn „Alexander (Makedonier) unserer alten Geschichte“. Laut Akademiker B.A. Rybakova: „Die Feldzüge von Svyatoslav in den Jahren 965-968 stellen sozusagen einen einzigen Säbelschlag dar, der auf der Karte Europas einen weiten Halbkreis von der mittleren Wolga-Region bis zum Kaspischen Meer und weiter entlang des Nordkaukasus und des Schwarzen Meeres zeichnet Region bis zu den Balkanländern Byzanz.“

Svyatoslav, der Großherzog von Kiew, ist der Sohn von Igor und Olga, die den Staat weitgehend unter ihrem Sohn regierten (bis zu seinem Tod im Jahr 969), da der Prinz seine ganze Zeit auf Feldzügen verbrachte. In den Jahren 964-66 unternahm Svyatoslav den ersten unabhängigen großen Feldzug: die Befreiung der Vyatichi von der Macht der Chasaren und ihre Unterordnung unter Kiew. Es folgten Feldzüge an der Wolga und im Nordkaukasus, die Niederlage des Khazar Khaganate.