Himmelfahrt des Herrn unter orthodoxen Christen (02/06)

Jedes Jahr am 40. Tag nach Ostern, am Donnerstag der 6. Woche nach Ostern, feiert die gesamte orthodoxe Welt eines der zwölften Feste des Kirchenjahres - die Himmelfahrt des Herrn.

Der Name des Feiertags spiegelt die Essenz des Ereignisses wider - es ist die Himmelfahrt des Herrn Jesus Christus, die Vollendung seines irdischen Dienstes. Die Zahl 40 ist nicht zufällig, sondern sinnvoll. In der gesamten heiligen Geschichte war dies die Zeit des Endes großer Taten. Nach dem Gesetz des Mose sollten Babys am 40. Tag von ihren Eltern zum Tempel, zum Herrn, gebracht werden. Und nun, am vierzigsten Tag nach der Auferstehung, musste Jesus Christus wie nach einer Neugeburt als Retter der Menschheit in den himmlischen Tempel seines Vaters eintreten.

Nachdem der Herr den Tod, diese schreckliche Folge der Sünde, besiegt und damit die Gelegenheit gegeben hatte, in Herrlichkeit aufzuerstehen, erhob der Herr die menschliche Natur in seiner Person, einschließlich des menschlichen Körpers. So eröffnete der Herr jedem Menschen die Gelegenheit, in der universellen Auferstehung zur höchsten Wohnstätte des Lichts zum Thron des Allerhöchsten aufzusteigen. Die Evangelisten Markus und Lukas erzählen uns von dem Himmelfahrtsgeschehen, darüber könnt ihr besonders ausführlich im Buch der Apostelgeschichte im Kapitel 1 nachlesen.



Das Fest der Himmelfahrt ist das Fest des Himmels, die Öffnung des Himmels für den Menschen als neue und ewige Heimat, der Himmel als wahre Heimat. Die Sünde trennte die Erde vom Himmel und machte die Menschen irdisch und lebte allein auf der Erde. Hier geht es nicht um den Weltraum und nicht um den Weltraum. Wir sprechen über den Himmel, den Christus den Menschen zurückgegeben hat, über den Himmel, den sie in irdischen Wissenschaften und Ideologien verloren haben und den Christus ihnen offenbart und zurückgegeben hat. Der Himmel ist das Reich Gottes, es ist das Reich des ewigen Lebens, das Reich der Wahrheit, Güte und Schönheit.