Gedenktag des heiligen Ignatius, des gotttragenden Mannes, ist Hühnern Weihnachten (02/01)

Am 2. Januar ehrt die orthodoxe Kirche das Andenken an Hieromartyr Ignatius, den Gottesträger, Bischof von Antiochien, der im 1.-2. Jahrhundert lebte und ein Schüler von Johannes dem Theologen war.

An diesem Tag steht in serbischen Familien die Gastgeberin früh morgens auf, versammelt Hühner und andere Lebewesen um sich und gibt ihnen Essensreste, die am Tag der Heiligen Barbara zubereitet wurden.

Der erste Gast, der ins Haus kommt, wird als „Hähnchen-Gesalbter“ angekündigt. Sie legen ihn auf ein Kissen, damit er Eier legt. Dann bekommt er einen Kürbis geschenkt, den der Gast zertrümmert, damit seine Samen in alle Richtungen streuen, so dass Hühner in großer Zahl geboren werden.