Gedenktag zum Völkermord am jüdischen Volk während des Zweiten Weltkriegs (04/07)

Der 4. Juli ist ein trauriger und denkwürdiger Tag in der Geschichte des jüdischen Volkes – der Tag des Gedenkens an den Völkermord am jüdischen Volk während des Zweiten Weltkriegs.

An diesem Tag im Jahr 1941, wenige Tage nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Riga, wurden in der lettischen Hauptstadt acht Synagogen zusammen mit Tausenden Juden niedergebrannt. Dieser Tag ging als "Kristallnacht" in die Geschichte ein.

Am 9. November 1938 wurde zum ersten Mal die "Kristallnacht" - die Nacht der zerbrochenen Fensterscheiben - von den Nazis in Deutschland organisiert. In einer Welle jüdischer Pogrome, die über das Land hinwegfegte, wurden Hunderte von Juden getötet, alle Synagogen in Deutschland zerstört und mehr als siebentausend jüdische Geschäfte geplündert. Danach wurden mehr als 30.000 Juden in Konzentrationslager geworfen.