Gedenktag für die Opfer des kommunistischen Terrors in Lettland und Estland (14/06)

Jedes Jahr am 14. Juni wird in Lettland und Estland ein denkwürdiges Datum begangen – der Gedenktag für die Opfer des kommunistischen Terrors und der Massendeportation.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 1941 wurden mehr als 15.000 Einwohner Lettlands, darunter 2,4.000 Kinder unter 10 Jahren, auf Befehl von I. Stalin ohne Gerichtsbeschluss festgenommen und in entlegene Regionen Lettlands deportiert Sowjetunion - nach Sibirien. Grundsätzlich wurden Familien ausgewählt, deren Mitglieder Führungspositionen innehatten.

Die insgesamt etwa 8.250 Männer wurden von ihren Familien getrennt und in Gulag-Arbeitslager gebracht. Frauen und Kinder wurden als Familienmitglieder von „Volksfeinden“ in die sogenannten „Verwaltungssiedlungen“ gebracht.