Der Eintritt des Herrn in Jerusalem unter westlichen Christen (Palm Sonntag) (10/04)

Das Fest des Einzugs des Herrn in Jerusalem (auch oft „Palm“ oder „Palmsonntag“ genannt) wird eine Woche vor Ostern gefeiert, am sechsten Sonntag der Großen Fastenzeit.

Das jüdische Volk erwartete unter der Herrschaft des Römischen Reiches den Messias als politischen Befreier, und es schien vielen, dass der Wundertäter, der in der Lage war, die Toten wiederzubeleben und fünftausend Menschen mit ein paar Broten zu ernähren, derjenige war der die Juden in die politische Freiheit führen würde. Deshalb wurde Jesus als König mit Palmzweigen begrüßt.

Von denen, die damals auf den Straßen Jerusalems waren, wusste nur Christus allein, worin seine Mission eigentlich bestand: dass er statt des irdischen Reiches das Himmelreich zu den Menschen bringt, statt der Befreiung aus der irdischen Sklaverei den Menschen von einer viel schlimmere Sklaverei - von der Sklaverei der Sünde. Er allein wusste, dass der jetzt mit Palmzweigen übersäte Weg zur Hinrichtung am Kreuz führt.