Der Gründungstag der Hauptstadt von Quito in Ecuador (06/12)

Am 6. Dezember feiern die Ecuadorianer den Tag der Gründung der Hauptstadt - der Stadt San Francisco de Quito (San Francisco de Quito) oder in der gebräuchlichsten Version Quito (Quito). Als Gründungstag der Stadt gilt der 6. Dezember 1534, als der spanische Eroberer Sebastian de Belalcazar in die Stadt einzog.

Quito gilt als eine der schönsten Städte Lateinamerikas. 1978 wurde das historische Zentrum von Quito in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und war damit eine der ersten Städte auf der Liste.

Die ganze erste Dezemberwoche in der Stadt ist festlich. Dieses Ereignis wartet ein ganzes Jahr. Überall hängen Fahnen, mobile Amateurbands rollen durch die Straßen, abends laufen Menschen durch das Zentrum. Eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse des Jahres ist der Stierkampf zu Ehren des Feiertags.

Die Aufführungen finden die ganze Woche über einmal täglich um 12 Uhr statt. Bedeutende Stierkämpfer aus der ganzen Welt kommen, um ihre Kunst zu zeigen. Lokale ecuadorianische Stierkämpfer treten ebenfalls auf. Angst, Schreck, Adrenalin, Blutgeruch... Der Mut und die Furchtlosigkeit mancher Stierkämpfer rauben den Zuschauern den Atem.

In Ecuador glaubt man, dass ein guter Stierkämpfer zwangsläufig ein guter Schauspieler ist, weil das Publikum von der Action völlig mitgerissen wird, sie nervös ihren Durst stillen und miteinander Wein trinken, ab und zu patriotische Parolen in die Stadt schreien und nicht sehr schmeichelhaft für den zu Faulen, für ihr Aussehen, Stier. Und der Sieger bekommt seinen Anteil an Applaus und „Torero!“-Rufen, so respektvoll nennt das Publikum den wahren Meister.