Nationaler Bahá'í-Tag in Jamaika (25/07)

Der Nationale Bahá'í-Tag wurde 2003 vom Generalgouverneur von Jamaika, Sir Howard Cook, ausgerufen. Und einmal ausgerufen, wird der Tag zu einem festen Bestandteil der Insel. „So haben wir begonnen, jedes Jahr am 25. Juli den Baha'i-Tag zu feiern“, sagte Linda Roche, Sekretärin der jamaikanischen Baha'i-Gemeinde.

Die Veranstaltung war nicht nur eine Feier für die 21 Bahá'í-Gemeinde auf der Insel. Sie wurden von anderen jamaikanischen religiösen Führern und politischen Persönlichkeiten begleitet.

Zu den heutigen Veranstaltungen zum Bahá'í-Tag gehört das Frühstück zum Bahá'í-Tag, das vom Nationalen Geistigen Rat der Bahá'í von Jamaika veranstaltet wird. Die Feierlichkeiten finden in den Bahai-Gemeinden Kingston, Montego Bay und Port Antonio statt. So findet beispielsweise in Port Antonio im Rahmen der Feierlichkeiten in der öffentlichen Bibliothek eine Ausstellung über die Geschichte des Bahai-Glaubens in Jamaika statt.

Vertreter verschiedener Religionen aus dem interreligiösen Rat, darunter Muslime, Christen, Buddhisten, Hindus, sowie der Bürgermeister von Kingston und Journalisten, sind zu den Feierlichkeiten in Kingston, der Hauptstadt Jamaikas, eingeladen. In einer Rede bei einer solchen Feier bekräftigte Bürgermeister Desmond McKenzie, dass "die Stadt Kingston die Bahá'í mit offenen Armen willkommen heißt, da hier der Wunsch der Bahá'í nach Einheit und Frieden geteilt wird".

Bahai-Gemeinschaften in ganz Jamaika veranstalten Aktivitäten wie Aktivitäten mit Kindern, Studienkreise und Gebetstreffen, zu denen alle eingeladen sind.